Wenn Bewegungen zu Betrugsmaschen und anderem Schwindel werden
French zeigt an Fallbeispielen – von gemeinnützigen Bewegungen über Finanz-Newsletter bis zur Lehre vom Unternehmertum –, wie aus idealistischen Anliegen systematisch Betrugsmaschen werden. Sein Kernargument: Wo Spender, Konsumenten und Produzenten getrennte Interessen verfolgen, fehlt der direkte Marktaustausch, der Betrug im gewinnorientierten Sektor eindämmt, wodurch ein struktureller Nährboden für Täuschung entsteht. Mit einem Vorwort von Jeffrey A. Tucker und in Bearbeitung von Stephan Kinsella bildet der Band den Abschluss der PFS-Trilogie.
Die universellen Grundsätze der Freiheit
Eine freiwillige, dezentrale Rechtsordnung wird skizziert, die auf Selbsteigentum, Eigentumsrechten und der Ächtung von Aggression beruht.
MMT: Die Fütterung der wirtschaftlich unterlegenen Maschine
Der Artikel argumentiert, dass staatlich erzwungene Ressourcenverlagerungen – wie von MMT befürwortet – zu struktureller Ineffizienz, Fehlallokation und Wohlstandsverlust führen, weil der öffentliche Sektor systematisch schlechter mit knappen Gütern umgeht als der private.
Anti-Politik
Das Buch kritisch gegenüber staatlicher Politik plädiert für individuelle Freiheit und Privatrechtsgesellschaft, lehnt kollektive politische Organisierung ab und propagiert politische Nichtbeteiligung als moralisch und praktisch überlegene Haltung.
Das libertäre Streben nach einer großen historischen Erzählung
Hoppe argumentiert, ausgehend von Hayek, dass Libertäre eine revisionistische Großerzählung brauchen, um der herrschenden Whig-Theorie der Geschichte entgegenzuwirken – der Behauptung, dass die gegenwärtige liberaldemokratische Ordnung den Gipfel des sozialen Fortschritts darstelle. Als Maßstab sozialer Vollkommenheit setzt er ein biblisch-libertäres Ideal – Privatrechtsgesellschaft, Frieden, Eigentumsschutz – und identifiziert das europäische Mittelalter als staatenlose, dezentralisierte Ordnung, die diesem Ideal näher kam als die heutige Demokratie. Den Gegenbeweis liefert er durch eine detaillierte Kritik an Steven Pinkers The Better Angels of Our Nature: Pinkers Gewaltbegriff unterscheidet nicht zwischen aggressiver und defensiver Gewalt, blendet Eigentumsrechte vollständig aus und erklärt den Staat zum Zivilisationsmotor – was Hoppe sowohl logisch als auch anhand von Pinkers eigenen Daten als unhaltbar zurückweist.
Libertarismus richtig verstehen
Hoppe präzisiert den libertären Kern als deduktive Eigentumstheorie und grenzt ihn scharf gegen egalitäre, linkslibertäre und staatsschonende Fehlinterpretationen ab, um eine realistische, strategisch belastbare Freiheitsphilosophie zu formulieren.
Natürliche Eliten, Intellektuelle und der Staat
Hoppe zeichnet nach, wie sich aus natürlichen Eliten und ihren Richtern der Staat entwickelte und wie Demokratie diese Eliten zerstörte, Intellektuelle zur herrschenden Klasse machte und eine immer weiter eskalierende staatliche Ausbeutung begünstigt.
Agoristische Klassentheorie - Ein linkslibertärer Ansatz zur Klassenkonfliktanalyse
Das Werk versucht, Analyseinstrumente des Klassenkampfs mit libertären Prinzipien zu vereinbaren, indem es Klassenstruktur und Machtanalysen aus einer agoristischen Perspektive — also basierend auf freiwilliger Interaktion und freiem Markt — neu interpretiert.
Der Kampf um die Freiheit
Raico zeichnet in zehn am Mises Institute gehaltenen Vorlesungen eine libertäre Geistesgeschichte nach: vom „europäischen Wunder“ der mittelalterlichen Machtzersplitterung über die Entstehung des klassischen Liberalismus, John Stuart Mill und Klassentheorie bis zu Industrialisierung, Kapitalismus und seinen Gegnern, Planwirtschaft und dem Ersten Weltkrieg. Er schließt mit der Frage, wie der klassische Liberalismus dem modernen Wohlfahrts- und Kriegsstaat unterlag. Mit Einleitung und Anmerkungen von Ryan McMaken und einem Vorwort von T. Hunt Tooley.
Chaos Theory
Murphy beschreibt, wie ein vollständig freiwilliges Privatrechtssystem durch Versicherungen, Verträge und Wettbewerb ein funktionierendes Justiz- und Sicherheitswesen erzeugt und staatliche Gewalt überflüssig macht.
Die Privatisierung der Verteidigung
Hoppe argumentiert, dass staatliche Monopolgewalt Sicherheit zerstört und Krieg erzeugt und zeigt, wie ein System privater Versicherungen durch wettbewerbliche Anreize gezielt Gewalt minimieren, Eigentum schützen und sogar staatliche Aggression zurückdrängen kann.
Was getan werden muss
Der Band versammelt politische Essays und Reden, in denen Hoppe darlegt, dass der Staat unvermeidlich moralisch korrupt und ökonomisch destruktiv sei und plädiert für konsequente Privatrechtsgesellschaft und natürliche Ordnung statt staatlicher Zwangsherrschaft.
Nation durch Zustimmung
Rothbard beschreibt, wie echte Nationen nicht durch staatliche Zwangsgrenzen, sondern durch freiwillige Zustimmung entstehen sollen, und plädiert für radikale Sezession, Dezentralisierung und schrittweise Privatisierung als Weg aus ethnischen und staatlichen Konflikten.
Die Ökonomie und Ethik des Privateigentums
Hoppe verbindet österreichische Kapitaltheorie mit seiner Argumentationsethik zu einer umfassenden Verteidigung des Privateigentums: Er zeigt, dass Privateigentum sowohl ökonomisch unerlässlich für rationale Ressourcenallokation als auch ethisch zwingend begründbar ist, und leitet daraus eine radikale Kritik an Steuern, Inflation und staatlichem Interventionismus ab.
Wie man entstaatlicht und wie nicht
Rothbard analysiert Irrwege und Voraussetzungen der Entstaatlichung und argumentiert für einen radikalen, schnellen Übergang zu vollständiger Privatisierung, drastischer Steuerreduktion und Entmachtung des Staates in Währung und Wirtschaft.
Ablehnung der Staatsverschuldung
Rothbard kritisiert Staatsverschuldung als moralisch illegitim und ökonomisch zerstörerisch und fordert ihre konsequente Zurückweisung statt weiterer Finanzierung durch Steuern, Inflation oder neue Schulden.
Wo Marx richtig liegt
Hoppe erklärt, welche zentralen Elemente der marxistischen Klassenanalyse aus seiner Sicht zutreffen, zeigt jedoch, warum Marx’ Ausbeutungstheorie falsch sei und nur die österreichische Eigentumstheorie diese zutreffenden Beobachtungen logisch tragfähig begründen könne.
Eine Theorie über Sozialismus und Kapitalismus
Hoppe entwickelt eine umfassende, deduktive Theorie, die Sozialismus als systematische Aggression gegen Eigentumsrechte definiert, seine ökonomischen und moralischen Folgen analysiert und ihm ein streng begründetes Eigentums‐ und Vertragsverständnis des Kapitalismus entgegenstellt.
Sozialdemokratie
Hoppe beschreibt Sozialdemokratie als milde Form des Sozialismus, die über Besteuerung und Umverteilung Eigentumsrechte unterminiert, langfristig Wohlstand mindert und eine politisierte, abhängige Gesellschaftsstruktur hervorbringt.
Über die Notwendigkeit, dass kategorische Anti-Autoritäre die Schnauze halten
Rothbard attackiert radikale Anti-Autoritäre innerhalb des Libertarismus als selbstwidersprüchliche, destruktive Nihilisten und fordert, dass sie schweigen, weil ohne moralische Prinzipien keine Bewegung entstehen oder bestehen kann.
Konkins libertäre Strategie
Rothbard setzt sich kritisch mit Konkins agoristischer Strategie auseinander, lehnt sie als unrealistisch und selbstzerstörerisch ab und argumentiert, dass politische Organisation und Parteien für den Kampf gegen den Staat unverzichtbar sind.
Sowjetische Außenpolitik
Der Artikel interpretiert die Außenpolitik der Sowjetunion als imperialistische Expansion durch staatliche Gewalt und demokratische Propaganda, und argumentiert, dass sie fundamentale Freiheit durch staatliche Kontrolle untergrub.
Der historische Rahmen der Österreichischen Schule
Mises schildert die Entstehung, Entwicklung und internationale Bedeutung der Österreichischen Schule, ihren Konflikt mit der Deutschen Historischen Schule und die liberale, rationalistische Grundhaltung ihrer führenden Vertreter.
Wirtschaftliche Depressionen: Die Ursache und die Lösung
Rothbard erklärt Konjunkturzyklen als Folge künstlich niedriger Zinsen durch staatlich geförderte Kreditausweitung, die Fehlinvestitionen in Kapitalgüter auslöst und nur durch eine ungehinderte Bereinigung in der Depression geheilt werden kann.
Über die Wichtigkeit von Revisionismus in unserer Zeit
Der Text verteidigt historisches Revisionismus als intellektuelle Pflicht, um etablierte Narrative im Licht neuer Erkenntnisse zu hinterfragen — insbesondere in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht.
Die Anatomie des Staates
Rothbard definiert den Staat als organisierte, monopolistische Form der Gewalt und der systematischen Plünderung, die sich durch Ideologie, Kontrolle und Krieg selbst erhält und ihre Ausbeutung als Schutz und Gemeinwohl tarnt.
Amerikas große Depression
Rothbard erklärt die Große Depression als Folge inflationärer Geldpolitik der 1920er Jahre und zeigt, wie staatliche Eingriffe die Krise verschärften und verlängerten.
Krieg, Frieden und der Staat
Rothbard verurteilt staatliche Kriege als zwangsläufige Aggression gegen Unschuldige, fordert neutrale Außenpolitik, Abrüstung und die konsequente Ablehnung aller staatlichen Kriegführung als Bedingung für Frieden und Freiheit.
Theorie der unausgelasteten Ressourcen
Hutts Theorie der unausgelasteten Ressourcen, erstmals 1939 veröffentlicht, ist eine der frühesten Antworten auf Keynes' Allgemeine Theorie. Hutt greift den Kern von Keynes' Rezept zur Erholung an: ungenutzte Ressourcen – ob Geld, Kapital oder Arbeit – müssten in Bewegung gebracht werden, da alles, was nicht sofort eingesetzt wird, verschwendet sei. Hutt entgegnet ausführlich, dass an einer ungenutzten Ressource nichts Unwirtschaftliches oder zwangsläufig Ineffizientes sei. Es ist die Entscheidung des Eigentümers, sich zurückzuhalten – sei es aufgrund langfristiger Planung, einer Risikoabwägung, eines hohen Mindestlohnanspruchs oder eines Bedarfs an höherer Kassenhaltung. Dies gilt besonders für den Faktor Arbeit: In einer sich wandelnden Wirtschaft wechseln Menschen zwischen Sektoren und wählen dabei bewusst Phasen der Nichtbeschäftigung gegenüber schlecht bezahlter Arbeit. Aus diesem Grund ist es sinnlos, politische Maßnahmen zur Erreichung von Vollbeschäftigung zu entwerfen, da dies die freie Entscheidung des Einzelnen außer Kraft setzt.
Naturrecht, die Wissenschaft der Gerechtigkeit
Spooner begründet Gerechtigkeit als naturgegebenes Eigentumsrecht und verurteilt jede staatliche Gesetzgebung als usurpatorische Herrschaft, die historisch aus organisierter Plünderung entstanden ist.